Wassersparmeister in Sachsen
Der durchschnittliche personenbezogene Wassergebrauch liegt im bundesdeutschen Mittel bei rd. 120 Litern pro Tag. Spitzenreiter sind Nordrhein-Westfalen und Hamburg mit rd. 134 Litern, Sachsen belegt mit rd. 85 Litern den letzten Platz. In Sachsen wird im Erzgebirge die Ressource Trinkwasser mit rd. 73 Litern pro Tag und Kopf besonders schonend genutzt. Die WAD tritt für den maßvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein.

Abbildung: Entwicklung des personenbezogenen Wassergebrauchs in Deutschland geordnet nach Bundesländern. Die Angaben erfolgen in Litern pro Einwohner und Tag. Sachsen belegt mit rd. 85 Litern den letzten Platz beim Pro-Kopf-Gebrauch. Quelle: Statistisches Bundesamt Wiesbaden, Basis 2007

Abbildung: Sachsen sind deutsche Meister im Wassersparen – Schlagzeile in einer regionalen Tageszeitung vom 28. März 2008. Der tägliche Pro-Kopf-Gebrauch liegt im Freistaat Sachsen im Jahr 2007 bei 86 Litern, obwohl der Freistaat Sachsen eine äußerst komfortable Ressourcensituation aufweist. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Kamenz lag dieser Wert im Jahr 2004 noch bei 88,4 Litern.

Abbildung: Vergleich des personenbezogen Wassergebrauchs in Mitteldeutschland (Basis 2007). Die Angaben erfolgen in Liter pro Einwohner und Tag. Die WAD liegt hierbei auf einem der untersten Ränge. Der mittlere Wassergebrauch liegt im gesamten Bundesgebiet bei 121 Litern. Quellen: Statistische Landesämter Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt, JVA 2008 WAD, BDEW

